Hausbau
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22.03.2007 Das erste Geld fließt...
Als ich heute morgen auf unser Konto schaute stellte ich überrascht ein gut 5-stelliges Guthaben fest.
Na ja, so ganz überrascht war ich dann doch nicht denn ich hatte schon damit gerechnet.
Dem vorausgegangen war ein turbulenter Dienstag, als ich eine gute und eine schlechte Nachricht erhalten habe. Die gute war, dass die Bank sich bereit erklärt, Geld auszuzahlen, aber nur bis zur abgesicherten Grenze von etwa 1/3 des Darlehensbetrages. Dieser Teil ist nämlich bereits über das Grundstück meines Vaters abgesichert.
Den anderen Teil können sie leider erst freigeben, wenn die Grundschuld bei uns auch eingetragen ist. Das heißt im Klartext, dass die Bestätigung, die ich noch am Freitag hingeschickt hatte, nicht ausreicht.
Danach war ich natürlich erstmal mittelmäßig geschockt und wußte nicht so recht, wie es jetzt weitergehen sollte, da es ja noch ewig dauern könnte, bis unser Grundstück im Grundbuch eingetragen werden kann und somit auch die Grundschuld.
Nach einigen Telefonaten und einer weiteren Antwort der Bank, was sie denn nun brauchen scheinen wir nun doch noch eine zusätzliche Bestätigung des Katasteramtes bzw. der Gemeinde zu bekommen, dass diese auch die Haftung und Garantie für die Eintragung der Grundschulden übernehmen würden.
Soweit ich es mir als Laie zusammenreimen kann ist es nämlich so, dass eine im Grundbuch eingetragene Grundschuld per Gesetz nur mit Zustimmung des Grundschuldners gelöscht oder abgetreten werden kann. D.h. der Verwalter des Grundbuches, in aller Regel ein Notar, kann nicht einfach Änderungen im Grundbuch vornehmen, da er sonst in den Knast wandert.
Im Umlegungsverfahren ist das wohl nicht ganz so strikt geregelt, denn der Umlegungsausschuss kann durchaus Änderungen am Umlegungsplan vornehmen, bis dieser in Kraft tritt. Dazu gehört z.B. auch die vorzeitige Besitzeinweisung, wo ja statt des ursprünglich vorgesehenen Besitzers eines Grundstücks jemand anderes eingetragen wird.
Das heißt aber auch, dass zwar im Moment die Grundschulden für unsere Bank im Umlegungsplan eingetragen sind, aber der Umlegungsausschuss theoretisch jederzeit diese wieder entfernen könnte, ohne dass die Bank dagegen etwas unternehmen könnte.
Dass die Bank das nicht akzeptiert ist verständlich, deshalb will sie natürlich nicht nur eine Bestätigung, dass die Grundschulden im Moment im Umlegungsplan eingetragen sind, sondern dass das auch so bleibt, bis der Umlegungsplan in Kraft tritt und die Grundschulen ganz offziell im Grundbuch eingetragen worden sind.
So warten wir nun also täglich auf die Bestätigung, um diese dann gleich an die Bank weiterleiten zu können. Damit wird hoffentlich alles gut und es kann endlich los gehen.
Dieser Eintrag wurde am 12.06.2007 um 13:31 angelegt. Direkter Link zu "Das erste Geld fließt..."
19.03.2007 Bemusterung, Baugenehmigung, Grundschuld

Kurzes Update
Marion und ich waren ja letzte Woche Mittwoch und Donnerstag bei unserem Haushersteller im Werk und haben die Bemusterung durchgeführt.
Bei der Bemusterung werden alle Dinge festgelegt, wie z.B. Farbe der Dachziegel, Farbe des Putzes, Farbe der sichtbaren Holzbalken, Fensterfarbe, Haustür mit Griff, Anschlüsse der sanitären Anlagen, usw.
Auf dem Foto sieht man die Farbe unserer Dachziegel, den Putz, die Holzfarbe der Dachbalken sowie ein Beispielfenster.
Interessanterweise kommen die Profile der Fenster von der Firma Kömmerling aus Pirmasens, es werden also dort ein paar Arbeitsplätze durch uns erhalten (hoffentlich).
Nach unserer Rückkehr am späten Donnerstagabend habe ich dann am Freitag gleich mal beim Bauamt angerufen und mich nach dem Stand der Baugenehmigung erkundigt. Ich war schon sehr erleichert, dass mir mitgeteilt wurde, dass die Baugenehmigung am 15.3., also bereits am Donnerstag erteilt wurde. Wieder eine Hürde geschafft.
Außerdem lag mir ein Bestätigungsschreiben der Ortsgemeinde bzw. des Umlegungsausschusses vor, dass unsere Grundschuld im Umlegungsplan eingetragen ist und damit alles klar sein sollte.
Jetzt muss die Bank das noch akzeptieren und dann kann's losgehen.
Am Freitag Abend sind wir dann alle noch zum Hornbach nach Kaiserslautern gefahren, um die Kellerfenster zu bestellen. Lustigerweise sind auch da die Profile von Kömmerling, also noch mehr Arbeitsplätze.
Im Moment schaue ich mal nach der Kellerdämmung, die 60mm Styrodur-Platten sind nicht gerade billig, aber wir werden nicht komplett damit dämmen, da der Hobbykeller nur Kaltkeller ist.
Jetzt warten wir mal bis Ende der Woche ab, was die Bank meint und dann sehen wir weiter.
Als nächstes gilt es ein Unternehmen zu finden, dass uns die Erdarbeiten günstig macht.
Dieser Eintrag wurde am 12.06.2007 um 13:30 angelegt. Direkter Link zu "Bemusterung, Baugenehmigung, Grundschuld"
09.03.2007 Die Zeit verrinnt....
Vieles ist passiert seit dem letzten Eintrag und ich hatte einfach nicht die Kraft, das alles immer gleich ins Blog hier reinzuschreiben.
Ich habe viel telefoniert, mit dem Widerspruchsführer, dem Ortsbürgermeister, dem Cousin des Widerspruchsführers, dem Katasteramt, usw.
Das Ganze stellt sich für mich als riesengroßes Puzzle dar und es gelingt mir nur schwer, alle Teile richtig zu einem Bild zusammenzusetzen.
Die genauen Details möchte ich euch ersparen.
Nächste Woche werden wir am Mittwoch und Donnerstag im Werk sein zur "Bemusterung".
Da gibt es noch einiges vorzubereiten, z.B. müssen die Positionen der Schalter und Steckdosen noch in die Elektropläne eingezeichnet werden. Dann müssen wir einen relativ genauen Plan der Küche zeichnen, damit die Anschlüsse für Spüle, Herd, Spülmaschine, etc. auch an der richtigen Stelle gemacht werden.
Das Bad bereitet uns am meisten Sorgen. Da das Geld ja noch nicht freigegeben ist haben wir natürlich auch noch keine Sanitärobjekte gekauft. Nun will das Werk aber genau wissen, was wohin kommt und wie die Befestigungsmaße aussehen. Da werden wir morgen mal zum Baumarkt fahren und uns einen Überblick verschaffen. Besonders knifflig ist es im Gästeklo, wo wir ja Eck-Waschbecken und -Klo anbringen wollen.
Grundstückstechnisch hat sich auch wieder einiges getan. Wir werden wohl eine vorzeitige Besitzeinweisung machen, d.h. Marion und ich werden im Umlegungsverfahren als Eigentümer des Grundstücks eingetragen. Das Problem ist eigentlich nur noch die Bank, die unbedingt eine Notarbestätigung über die Grundschuld haben will. Dies geht aber nur, wenn die Grundschuld auch im Grundbuch eingetragen ist, was aber erst stattfinden kann, wenn unser Grundstück im Grundbuch existiert. Das wird aber erst der Fall sein, wenn die Umlegung durch ist und das wiederum kann erst passieren, wenn das Gerichtsverfahren entschieden ist. Wie lange das noch dauert steht in den Sternen.
Nun habe ich vorhin am Telefon erfahren, dass wohl für nächsten Donnerstag eine Sitzung für die Besitzeinweisung geplant war, was ich aber nicht wusste und was sich jetzt natürlich dummerweise mit der Bemusterung überschneidet. Also muss diese Sitzung wohl später stattfinden.
Es bleibt weiterhin spannend und ich denke es gibt nächste Woche sicherlich wieder etwas zu berichten.
Dieser Eintrag wurde am 12.06.2007 um 13:29 angelegt. Direkter Link zu "Die Zeit verrinnt...."
05.02.2007 Wechselbad der Gefühle
Mensch Leute, der heutige Tag kann mit bestem Wissen als Wechselbad der Gefühle bezeichnet werden.
Zunächst begann alles damit, dass ich mal beim Verkäufer unseres Grundstückes nachfragen wollte, ob die denn jetzt schon was gehört haben und wo es hängt.
Als dann der Rückruf kam habe ich erfahren, dass von der Seite alles Nötige erledigt ist.
Mein nächster Anruf galt also dem Katasteramt, wo ich dann erfahren habe, dass die Teilumlegung, genau gesagt die "Unanfechtbarkeit" zu Informationszwecken auch dem Rechtsanwalt des Widerspruchsführers zugestellt werden musste.
Dieser hat natürlich prompt Widerspruch gegen unsere Teilumlegung eingelegt, weil sie ihn indirekt betreffen würde.
Das waren schonmal sehr bescheidene Nachrichten.
Ich habe dann weiter erfahren, dass das Gericht in Frankenthal, dass solche Dinge entscheidet, dann wohl in den nächsten Tagen über den Widerspruch befinden würde. Im dümmsten Fall könnte es sein, dass dem Widerspruch stattgegeben wird und dann wäre unser ganzes Projekt auf Eis, bis der Gesamt-Widerspruch gegen das Baugebiet unter Dach und Fach ist.
Das wäre natürlich extrem schlecht, da ab Mai ja Bereitstellungszinsen anfallen und vorher mit einer Entscheidung nicht zu rechnen wäre.
Nun habe ich aber gerade noch einen Anruf erhalten, der mir wieder viel Mut gemacht hat. Zuviel möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, man weiß ja nicht, wer alles mitliest. Ich denke, dass es auf jeden Fall in dieser Woche noch etwas zu berichten geben wird.
Dieser Eintrag wurde am 12.06.2007 um 13:28 angelegt. Direkter Link zu "Wechselbad der Gefühle"
30.01.2007 Die letzte Ausfertigung

Der Gleichberechtigung halber hier noch ein Foto von Marion, wie sie die letzten Unterschriften auf dem letzten Exemplar leistet.
Dieser Eintrag wurde am 12.06.2007 um 13:28 angelegt. Direkter Link zu "Die letzte Ausfertigung"
30.01.2007 Bauantrag

So, heute morgen kamen die Bauantragsunterlagen von der Architektin. 7 (in Worten "Sieben") Ausfertigungen!!!
Zum Glück sind 2 Ausfertigungen für die Bauherren, sodass wir nur etwa 500 Mal unterschreiben mussten. Mann, was für eine Anstrengung!!
Die 4 Ausfertigungen für das Bauamt werden wir am Donnerstag früh dort persönlich vorbeibringen und dann heißt es Abwarten.
Bezüglich unseres Grundstückes hat sich auch wieder etwas getan. Die Gemeinde hat die Umlegung öffentlich gemacht und auch bereits den Vorkaufsverzicht erklärt, d.h. die Gemeinde möchte unser Grundstück nicht selbst erwerben, was ja auch so geplant war.
Nun werde ich wohl morgen nochmal mit dem Verkäufer des Grundstücks telefonieren, ob die auch schon etwas bekommen haben, denn die müssen dann auch einen Rechtsmittelverzicht einlegen, also erklären, dass sie uns das Grundstück auch verkaufen wollen.
Dieser Eintrag wurde am 12.06.2007 um 13:27 angelegt. Direkter Link zu "Bauantrag"
18.01.2007 Nicht mehr lange....
So, nachdem ja am Montag der Umlegungsausschuss erfolgreich getagt hat und unser Grundstück nun von dieser Seite her rechtskräftig vorhanden ist habe ich nun heute mit dem Ortsbürgermeister von Oberwiesen telefoniert, wie es weitergeht.
So wie ich das sehe muss nun diese Sache im Amtsblatt bekanntgemacht werden. Ob und wie lange dann Widersprüche eingelegt werden können weiß ich auch nicht, er meinte aber, dass da eigentlich nichts mehr kommen kann. Na hoffen wir mal das Beste.
Gleichzeitig ist es wohl so, dass der Verkäufer des Grundstückes nun eine Mitteilung über die Umlegung bekommt und dann theoretisch noch Rechtsmittel einlegen könnte, d.h. der ganzen Sache widersprechen.
Das werden die natürlich nicht tun, wie mir am Telefon versichert wurde, da die das Grundstück ja endlich verkaufen wollen um an ihre Kohle zu kommen.
D.h. im Klartext dass sich nun also in den nächsten 14 Tagen eine Entscheidung herbeiführen lassen sollte, damit es endlich weitergehen kann.
Die Fertighausfirma prüft auch gerade noch die Pläne und sobald die dann zustimmen gehen die Pläne zurück zur Architektin, die dann die Änderungen nochmal von uns gegenzeichnen lässt und dann kann endlich der Bauantrag gestellt werden.
Hoffentlich geht das dann auch recht schnell.
Sobald der Bauantrag gestellt ist werden Marion und ich dann zur "Bemusterung" ins Werk eingeladen, d.h. wir können uns dann dort ausschen, was für eine Haustür wir haben wollen und noch einige andere Sachen festlegen, z.B. wo die Steckdosen hin sollen, usw.
Es bleibt also spannend.
Aus aktuellem Anlass habe ich auch mal das Motto der Seite geändert. Schaut's euch mal an. :-)
Dieser Eintrag wurde am 12.06.2007 um 13:26 angelegt. Direkter Link zu "Nicht mehr lange...."
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