Hausbau
24.03.2008 Duschtasse im Gäste-WC [Update]
Am Samstag habe ich beim Praktiker 4 Porenbeton-Steine (Ytong) besorgt, und zwar in den Abmessungen 600x200x50 mm3.
Aus diesen sollte unsere Fünfeck-Dusche im Gäste-WC gebaut werden. Schon gestern hatte ich die Steine mal als "Stellprobe" im Gäste-WC aufgestellt, damit wir die Platzverhältnisse in und vor der Dusche testen konnten.
Herausgekommen ist nun eine Duschtasse mit einer Schenkellänge von 70cm (an der Wand). In dieser sollte genug Platz sein, um darin duschen zu können.
Nach der Stellprobe habe ich heute dann die Steine zurechtgesägt. Das geht dank dem weichen Material sehr gut, nur empfiehlt sich dafür eine spezielle Porenbetonsäge oder zumindest ein Fuchsschwanz, der an der Oberseite keine extra Schiene hat wie meiner. Damit kommt man nämlich nicht komplett durch den Stein durch und bleibt mit der Schiene am Rand hängen. Mit einem Trick ist es mir aber doch gelungen, die Steine einigermaßen gerade durchzusägen.
Nachdem alle 3 Steine richtig zurechtgesägt waren habe ich im Keller erstmal Mörtel angerührt. Natürlich wieder mal hoffnungslos zu viel, wie sich später rausgestellt hat. Mit dem Rest hätte ich noch die 3 Aufsatzringen auf der Zisterne festmachen können, aber es ist zu kalt draußen und außerdem müssten die Ringe erst noch ausgegraben werden.
Den fertigen Mörtel habe ich dann auf den Boden aufgetragen und die Steine gesetzt und senkrecht ausgerichtet.
Nun muss der Mörtel erstmal durchziehen, was aber dank eingeschalteter Fußbodenheizung nicht allzu lange dauern sollte.
Heute nachmittag will ich dann noch die Kanten mit Uniflott verspachteln, sodass als nächster Schritt dann das Innere der Duschtasse mit Betonestrich ausgegossen werden kann.
Den Estrich dazu habe ich auch schon besorgt, ich hoffe, dass die 60 Kilo reichen.
Bilder von der heutigen Aktion gibt's ab hier: Bilder vom Mauern der Duschtasse
[Update]: Nach 2 Stunden habe ich mal die Festigkeit meiner Konstruktion geprüft und musste leider feststellen, dass der Mörtel überhaupt nicht richtig am Ytong-Stein zu Kleben kam. Die Steine ließen sich ohne Probleme wieder abheben.
Also nochmal von vorne. Den Mörtel wieder abgekratzt und einen neuen Versuch gewagt. Diesmal aber nicht mit dem Billig-Mörtel sondern mit dem guten Flexkleber 25plus von Knauf. Außerdem habe ich vorher noch die Ytong-Steine an den Seiten nass gemacht, wo nachher der Kleber draufkommt.
Dann den Kleber mit dem Zahnspachtel aufgetragen und die Steine schön satt festgedrückt. Außerdem habe ich diesmal auch auf die Seiten der Steine Kleber aufgebracht, sodass die Steine auch untereinander verklebt sind.
Jetzt ist mal wieder Warten angesagt und dann schauen wir mal, ob das Zeug fest ist.
Dieser Eintrag wurde am 24.03.2008 um 12:13 angelegt.